Kreiskampf
Ein Kreis wird auf den Boden gemalt und in zwei gleich große Hälften geteilt. Jede Hälfte gehört einem Spieler oder Team. Ziel ist es, das eigene Territorium zu verteidigen und nach und nach durch geschicktes “Abschießen” mit einem Stein (Schuh-Treffer) die gegnerische Spielfläche zu verkleinern.
So wird gespielt:

Vorbereitungen:
- Mit Kreide oder einem Stein wird ein großer Kreis auf den Boden gezeichnet (ca. 1,5–2 Meter Durchmesser, je nach Spielerzahl).
- Der Kreis wird in der Mitte geteilt, sodass zwei gleich große Hälften entstehen.
- Jeder Spieler (oder jedes Team) wählt eine Seite – diese wird das eigene Territorium.
Spielablauf:
- Die Spieler stellen sich jeweils in ihre eigene Kreishälfte.
- Ziel ist es, durch Werfen (wenn ein weicher Ball vorhanden ist) oder vorsichtiges Treten eines kleinen Steins einen Spieler des Gegners am Schuh zu treffen, oder den Stein ins gegnerische Territorium zu bewegen.
- Wird ein Spieler getroffen oder gelingt ein erfolgreicher “Angriff”, darf der Gewinner mit der Breite seines Fußes einen Teil der gegnerischen Fläche “abziehen”. Dazu wird mit dem Fuß eine neue Linie gezogen, und das eigene Territorium wächst, während das gegnerische kleiner wird.
- Das Spiel endet, wenn einer der Spieler (oder das Team) keine Spielfläche mehr hat.
Regeln und Varianten
- Es wird reihum gespielt, jeder Spieler ist einmal an der Reihe.
- Oft darf das Spielfeld nur mit einem Fuß betreten werden.
- Wer den Stein außerhalb des gegnerischen Feldes platziert, ist automatisch raus oder verliert die Runde.
- Bei mehreren Spielern entstehen kleine “Gebietskriege”, die das Spiel noch spannender machen.
Warum ist dieses Spiel toll?
- Man braucht nur einen Stein und ein bisschen Platz.
- Es fördert Geschicklichkeit, Taktik und schnelles Reagieren.
- Es kann mit wenigen oder vielen Kindern gespielt werden.
- Die Regeln lassen sich leicht abwandeln und kreativ erweitern.
