Hüpfekästchen
Dieses einfache Hüpfspiel kennt fast jedes Kind! Egal ob auf dem Schulhof, am Gehsteig oder auf dem Parkplatz: Mit etwas Kreide und Fantasie wird jeder Platz zum Spielfeld. Das Spiel fördert Geschick, Gleichgewicht und Konzentration – und sorgt garantiert für gute Laune bei Klein und Groß!
So funktioniert das Spiel

Das brauchst du:
- Ein Stück Kreide (alternativ einen Stein oder Stock zum Zeichnen)
- Einen kleinen flachen Stein, Knopf oder anderes Wurfobjekt („Hüpfer“)
- Einen ebenen Untergrund draußen (Asphalt, Pflaster, Hof…)
Das Spielfeld:
- Zeichne mit Kreide eine bestimmte Anzahl Kästchen auf den Boden – klassisch sind es 8 bis 10 Felder, angeordnet in einer oder mehreren Reihen (siehe Abbildung).
- Nummeriere die Kästchen von 1 bis zur letzten Zahl.
- In manchen Varianten gibt es „Doppelfelder“, die mit beiden Füßen gleichzeitig betreten werden.
So wird gespielt:
- Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf.
- Das erste Kind wirft den Stein auf Feld 1 (er darf nicht die Linie berühren!).
- Nun hüpft das Kind auf einem Bein durch die Kästchen, überspringt das Feld mit dem Stein.
- Am Ende des Spielfelds wird gewendet (meist mit beiden Füßen gleichzeitig) und zurückgehüpft.
- Beim Zurückkommen, muss das Kind den Stein im Vorbeihüpfen aufnehmen – immer noch auf einem Bein!
- Gelingt das fehlerfrei, ist Feld 2 an der Reihe, usw.
- Wer beim Werfen oder Hüpfen patzt (Stein landet auf der Linie, man tritt daneben, fällt um…), ist raus und das nächste Kind kommt dran.
- Wer zuerst alle Felder erfolgreich „durchhüpft“, gewinnt das Spiel.
Varianten & Tipps:
- Doppelfelder: Bei manchen Feldern dürfen beide Füße gleichzeitig abgesetzt werden – z.B. bei 4/5 und 7/8.
- Kreative Felder: Manche malen “Himmel” ans Ende (letztes Feld), wer es schafft, ist „im Himmel“.
- Für kleine Kinder: Mit größeren Feldern und leichteren Hüpfern anfangen.
- Schwieriger machen: Felder kleiner zeichnen, weiter werfen lassen oder „Sonderfelder“ einbauen (z.B. nur mit geschlossenen Augen hüpfen).
- Wer keinen Stein hat, nimmt Kastanien, Knöpfe oder kleine Stöcke.
Warum lieben Kinder Himmel und Hölle?
- Es ist überall und jederzeit spielbar – das perfekte Pausenspiel!
- Fördert Motorik, Konzentration und Koordination.
- Keine Ausrüstung nötig, alles kann kreativ selbst gestaltet werden.
- Macht alleine, zu zweit oder in der Gruppe Spaß.
Tipp für Eltern & Lehrer:
Zeichnet gemeinsam bunte Felder, lasst die Kinder eigene Regeln erfinden – das Spiel lebt von Fantasie und Miteinander!
