„Brot im Regal“ als animiertes Musikvideo verfügbar
Manchmal entstehen die besten Ideen nicht am Schreibtisch, sondern unterwegs.
Bei uns war es ein ganz einfacher Weg: mit dem Fahrrad raus aus der Stadt, über Felder, Wind im Gesicht – und am Ende ein Bauernhof, den wir seit einiger Zeit regelmäßig besuchen.
Genau aus diesen echten Momenten ist unser erstes animiertes Musikvideo entstanden.
Das Video und der Song heißen Brot im Regal,
und die animierten Figuren kennt ihr schon aus unseren Büchern „Die Abenteuer der BausLs“.
Wir haben für euch den Liedtext in deutsch & englisch als Untertitel verfügbar gemacht. Klickt bei YouTube einfach auf das Untertitel-Icon (wenn der Text nicht angezeigt wird), und schon könnt ihr mitsingen !
Die Inspiration zu diesem Song ist ein echter Ort ...
Die Geschichte hinter dem Lied ist keine erfundene Kulisse. Sie basiert auf unseren Besuchen beim Bauernhof Freyer: https://www.bauernhof-freyer.de
Wer dort schon einmal war, weiß sofort, was gemeint ist:
der kleine Automat
die Eier, die oben liegen
die Milchflasch, die sicher nach unten transportiert werden
Brot im Regal, mit einer Kasse, die auf Ehrlichkeit vertraut
Dazu Tiere, Ruhe, Weite … und dieses Gefühl, dass alles für einen Moment wieder sehr einfach wird.
Genau dieses Gefühl wollten wir festhalten.
Nicht dokumentarisch.
Nicht erklärend.
Sondern erzählend. So, wie wir es auch in unseren Geschichten machen.
Erlebt euer eigenes Abenteuer, und besucht unbedingt einmal den Bauernhof Freyer in der Nähe von Lübeck !
Vom Erlebnis zum Song, und dann ...?
Aus diesen Besuchen entstand zuerst der Song, kurz gefolgt von der Frage:
Was wäre, wenn wir diese Geschichte auch visuell erzählen?
So ist unser erstes animiertes Musikvideo entstanden.
Ganz offen gesagt: Es ist kein großes Studio-Projekt gewesen. Sondern ein Experiment.
Ich habe die Figuren als Skizzen gezeichnet, die Orte und Situationen entworfen, inspiriert von echten Wegen, echten Momenten und echten Erlebnissen. Diese Zeichnungen und Ideen haben wir dann mithilfe von KI zum Leben erweckt und animieren lassen.
Für uns war das eine spannende Erfahrung: zu sehen, wie schnell aus einer Idee, ein Lied, Bilder und schließlich ein ganzer kleiner Film werden können.
Dieses Video ist für uns mehr als „nur“ ein Musikclip. Es ist ein Testlauf.
Wir überlegen gerade ernsthaft, ob wir in Zukunft kleine animierte Kurzfilme aus unseren Geschichten produzieren wollen:
kurze Geschichten
Musikvideos
kleine Alltagsabenteuer
echte Erlebnisse, erzählt auf unsere Art
Und genau hier kommt ihr ins Spiel, denn …
Eure Meinung ist gefragt
Uns interessiert ehrlich:
Hättet ihr Lust auf mehr solcher Kurzfilme?
Welche Themen würden euch interessieren?
Weitere Musikvideos, oder eher animierte Kurzgeschichten?
Gibt es vielleicht sogar Leserinnen oder Leser, die Lust hätten, an so einem Projekt mitzuwirken, Ideen einzubringen oder es gemeinsam weiterzuentwickeln?
Schreibt uns das gern in die Kommentare.
Ganz offen, ganz ehrlich, wir freuen uns über jeden Kommentar.
Brot im Regal (Lyrics)
Zum Abschluss möchten wir euch noch den vollständigen Liedtext dalassen:
[Verse 1]
Jede Woche auf dem Fahrrad, raus aus dem Lärm,
an Feldern vorbei, mit Sonne im Arm.
Der Wind macht den Kopf wieder leicht und klar,
und der Hof ist das Ziel – wie jedes Mal, Jahr für Jahr.
Kein Glitzer, kein Stress, kein riesiger Plan,
nur echte Dinge, die man schmecken kann.
Und kaum sind wir da, merk ich sofort:
Hier wird aus Alltag ein Lieblings-Ort.
[Chorus]Frische Eier, frische Milch – direkt vom Hof,
und der Automat sagt freundlich: „Nimm dir’s – drauf los!“
Eier hoch – Milch runter! (ja, so muss das sein)
Ein kleiner Fahrstuhl bringt’s sicher zu uns rein.
Brot im Regal, so schlicht und so fein,
daneben die Kasse: „Sei ehrlich, wir vertrau’n.“
Eier hoch – Milch runter! (das klingt wie ein Lied)
Und plötzlich fühlt sich selbst Montag an wie Frieden.
[Verse 2]Die Eier liegen oben, geschniegelt im Fach,
doch wer genau hinschaut, der sieht’s – und der lacht:
Da fährt ein Mini-Fahrstuhl, leise, geschniegelt,
als hätt’ ihn ein Tüftler ganz heimlich verriegelt.
Milch kommt nach unten, ohne dass sie schwappt,
als wär’s ganz normal, dass Technik hier klappt.
Und ich denk mir: „So einfach kann’s geh’n,
wenn Menschen Vertrauen wirklich versteh’n.“
[Chorus]Frische Eier, frische Milch – direkt vom Hof,
und der Automat sagt freundlich: „Nimm dir’s – drauf los!“
Eier hoch – Milch runter! (ja, so muss das sein)
Ein kleiner Fahrstuhl bringt’s sicher zu uns rein.
Brot im Regal, so schlicht und so fein,
daneben die Kasse: „Sei ehrlich, wir vertrau’n.“
Eier hoch – Milch runter! (das klingt wie ein Lied)
Und plötzlich fühlt sich selbst Montag an wie Frieden.
[Verse 3]Dann kommen die Kälber mit Knopfaugenblick,
die Nasen ganz weich – und die Herzen gleich mit.
Ziegen wie Clowns, immer frech, immer wach,
und Kühe so riesig – doch ruhig wie ein Bach.
Die Hühner sind Comedy, picken im Takt,
als hätten sie heimlich ’ne Band schon am Start.
Und irgendwo lebt hier ’ne Katze, hab ich gehört,
doch die ist wie ein Geist – sie bleibt ungestört.
[Bridge]Wir zahlen mit Münzen und gutem Gefühl,
weil ehrlich sein hier keine Regel ist – mehr ein Stil.
Wir fahren nach Hause mit Korb und mit Brot,
und merken: Das Einfache schmeckt niemals tot.
Vielleicht sind’s nur Eier, vielleicht nur Milch,
doch für uns ist es mehr – wie ein kleines „Ich will“:
Raus aus dem Lärm, rein in den Wind,
und wieder kurz wissen, wer wir sind.Frische Eier, frische Milch – direkt vom Hof . . .



