Blinde Kuh
Ein lustiges Fangspiel mit verbundenen Augen
„Blinde Kuh“ gehört zu den bekanntesten Kinderspielen überhaupt. Es sorgt für Spannung, Lachen und ein bisschen Nervenkitzel – denn wer nichts sieht, muss sich ganz auf seine anderen Sinne verlassen.
Material
- Ein Tuch oder Schal zum Verbinden der Augen
So geht’s
Die Kinder spielen in einem abgesteckten Bereich (Wohnzimmer, Turnhalle, Garten).
Ein Spieler wird zur „Blinden Kuh“ gewählt. Ihm werden die Augen mit einem Tuch verbunden.
Die anderen Mitspieler laufen umher oder bleiben stehen und versuchen, nicht von der „Blinden Kuh“ gefangen zu werden.
Gefangen wird, indem die „Blinde Kuh“ einen Mitspieler berührt.
Damit das Spiel fair bleibt:
- Die Mitspieler dürfen nicht ständig davonlaufen, sondern müssen auch mal stehen bleiben.
- Sie dürfen Geräusche machen, um die „Blinde Kuh“ in die Irre zu führen.
Wird ein Spieler gefangen, tauscht er die Rolle mit der „Blinden Kuh“.
Sieger & Runden
Ein klassisches Ende gibt es nicht – gespielt wird so lange, wie die Kinder Freude daran haben.
Am meisten Spaß macht es, wenn möglichst viele Kinder nacheinander die Rolle der „Blinden Kuh“ ausprobieren.
Tipp
- Drinnen: Möbel etwas zur Seite räumen, damit sich niemand stößt.
- Draußen: Einen klar begrenzten Bereich abstecken (z. B. mit Seilen, Stöcken oder Bodenmarkierungen).
- Für kleinere Kinder: Mehr Geräusche und Hinweise geben, damit das Fangen leichter gelingt.
