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Familien-Dashboard für Alle!

Wer bringt heute den Müll raus? Was fehlt beim Einkaufen? Bei uns hängt dafür kein Zettel mehr am Kühlschrank, sondern ein altes Tablet an der Wand. Was darauf läuft, gibt es ab heute für euch zum Herunterladen.

Familien-Dashboard für Alle!
Hand aufs Herz: Bei uns sah die Küche lange aus wie eine Litfaßsäule. Ein Zettel mit dem Einkauf, einer mit den Terminen, dazu drei Notizen, die keiner mehr lesen konnte. Und die Frage, wer denn nun mit dem Müll dran war, endete zuverlässig in einer Diskussion.

Also habe ich mich wieder an die Tasten gesetzt, und herausgekommen ist dieses Mal ein Familien-Dashboard ... oder auf "deutsch" ... ein gemeinsamer Bildschirm der euch den Familienalltag erleichter. Bei uns hängt dafür ein ausgemustertes Tablet in der Küche, jeder hat zusätzlich ein Lesezeichen auf dem Handy ... und ab heute teile ich dieses Projekt wieder mit euch ... natürlich 100% kostenlos!


Was steht denn nun drauf?

  • Aufgaben mit Punkten: Müll, Geschirrspüler, Katzenklo, ...u.s.w. Jede Aufgabe hat ein Intervall und einen Punktwert, und die Zuständigkeit kann festgelegt werden, oder wechselt reihum. Abgehakt wird sie von dir, wenn du sie erledigt hast ... und wer sie erledigt hat, bekommt die Punkte auf sein Konto.
  • Die interaktive Einkaufsliste: Trage spontan ein was fehlt. Was später abgehakt wird, verschwindet im selben Moment auf allen Geräten. Kein Nachfragen, keine doppelten Einkäufe.
  • Kalender, Notizen und Lesezeichen für alle, jeder darf mitschreiben.
  • Ein Bilderrahmen, der eure Fotos in einem Archiv auf der Festplatte dauerhaft abspeichert. Die Bilder gehen dann nicht mehr so schnell verloren, wenn ein Handy kaputt geht. Aus dem Wandtablet wird dann auch noch nebenbei eine Diaschau mit euren archivierten Fotos.
  • Wetter gehört zu jeder guten Organisation natürlich dazu
  • und für alle IT-Nerds (wie mich), kann der der Status der eigenen Geräte angezeigt werden, damit es Jedem sofort auffällt, wenn z.B. der "Entertainment-Server" streikt.
Das mit den Punkten war übrigens die größte Überraschung. Kinder finden Aufräumen nicht plötzlich toll ... aber auf Platz 1 einer Rangliste zu stehen, weitere Level und ein paar Abzeichen machen aus dem Katzenklo eine Sache, die man auch mal freiwillig erledigt.


Und der Haken?

Den gibt es, und ich sage ihn euch lieber gleich: Das Ganze läuft nur bei euch zu Hause im eigenen Netzwerk. Keine Cloud, kein Konto, keine Anmeldung mit E-Mail, keine Werbung, kein Tracker. Eure Termine, eure Einkaufsliste und eure Fotos verlassen die eigenen vier Wände nicht, die liegen auf einem Gerät bei euch im Flur und sind nicht mit dem Internet verbunden.

Der Preis dafür: Von unterwegs kommt ihr nicht dran. Und die Anmeldung ist eine vierstellige PIN, mehr nicht. Diese Pin ist nur dafür gedacht, daß jeder in der Familie einen eigenen Zugang bekommt, nicht zum Schutz vor Anderen! Für einen Küchenbildschirm ist das genau richtig, ins offene Internet gehört das Ding aber nicht!!


Was brauche ich dafür?

Einen Rechner, der zu Hause durchgehend läuft. Bei uns ist das ein Raspberry Pi 5, auf dem ohnehin schon andere Programme wie z.B. PLEX laufen. Ein alter Laptop, ein Mini-PC oder ein NAS tun es genauso. Und wer nur mal reinschauen möchte, startet es einfach auf dem eigenen PC, das läuft unter Linux, Windows oder am Mac.

Wie immer habe ich mir besonders viel Mühe bei der Anleitung gegeben, damit ihr dafür kein Informatikstudium braucht: In der Anleitung stehen sechs Wege zur Installation, je nach Gerät, Schritt für Schritt zum Abtippen. Wenn ihr Docker installiert bekommt, bekommt ihr auch das hier hin.

👉 Zum Projekt bei GitHub
👉 Direkt zum Download

Dort findet ihr auch alle technischen Einzelheiten, Bilder aus dem laufenden Betrieb und die vollständige Installationsanleitung. Der komplette Quellcode ist offen, kostenlos und darf von jedem benutzt, verändert und weitergegeben werden.

Wenn ihr Fragen zur Installation habt oder etwas nicht läuft, schreibt mir über das Kontaktformular, dann schnacken wir dadrüber.

Macht's gut und bis bald, 
Euer Papa BausL



P.S.: Falls ihr euch fragt, warum das Ding so eigensinnig auf „kein Konto, keine Cloud" besteht ... dazu habe ich vor zwei Wochen schon einmal etwas geschrieben. Was für die Schule gilt, gilt am Küchentisch erst recht.

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